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Alkoholabhängigkeit ist immer noch eines der größten Tabus, deshalb spreche ich so oft und so viel wie möglich darüber. Foto: © Paul Königer


Führungskräfte sind doppelt so häufig von Alkoholabhängigkeit betroffen wie ihre Mitarbeiter. Generell stehen gerade erfolgreiche Menschen mit hoher Arbeitsbelastung im Berufsalltag oft unter Stress und sind damit von vornherein einer Suchtgefahr ausgesetzt. Eignet sich doch Alkohol auf den ersten Blick ganz hervorragend, um nach einem harten Arbeitstag wieder runter zu kommen und sich zu entspannen. Denkt man zumindest.

Auch ich dachte das viele Jahre lang, bis aus den zwei Gläsern Rotwein am Abend irgendwann zwei Flaschen geworden waren. Erst im Rückblick konnte ich erkennen, wie ich schleichend in die Sucht gerutscht bin, ohne es im Geringsten zu bemerken. Mit diesem Wissen kann ich heute anderen Menschen helfen, eine Suchterkrankung vielleicht gerade noch zu verhindern.

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Veit Lindau gilt als Experte für integrale Selbstverwirklichung, liebevoller Cultural Provocateur, achtsamer Businesspunk und Freigeist. Meine Ausbildung zum Life Trust Coach® dauerte 16 Monate und umfasste rund 840 Stunden.

Als zertifizierte Life Trust Coachin® unterstütze ich Klient*innen mit herausfordernden Aufgaben – ob als Mütter oder Manager*innen – dabei, ihren Alkoholkonsum dahingehend zu überprüfen, ob er sich noch in einem gesunden Rahmen bewegt.

Und wenn nicht? Dann helfe ich dabei, eine Entscheidung zu finden, wie sie damit umgehen wollen. Kontrolliertes Trinken? In Behandlung gehen? Ganz aufhören? Je nach den persönlichen Umständen kann das Ergebnis ein ganz anderes sein. Erfahrungsgemäß wissen die Klient*innen in dieser Etappe unterschwellig bereits ganz genau, was mit ihnen los ist. Ich rate bei einem aus dem Ruder gelaufenen Alkoholkonsum immer dazu, sich in ärztliche Behandlung zu begeben und, je nach Gesundheitszustand, einen ambulanten oder stationären Entzug zu machen. Es kann lebensgefährlich sein, ohne medizinische Betreuung von heute auf morgen mit dem Trinken aufzuhören. Mach das auf keinen Fall.

Du kannst ohne Probleme und ohne Entzugserscheinungen eine Trinkpause machen? Leider kann ich dir dazu nicht gratulieren, denn es ist kein Zeichen dafür, dass du kein Alkoholproblem hast. Ganz im Gegenteil. Menschen, die einen moderaten Alkoholkonsum pflegen, sprich: ab und zu ein Glas Wein zum Essen trinken und an ihrem Geburtstag ein Glas Sekt, brauchen keine Trinkpause zu machen. Logische Folge: Allein die Tatsache, dass man eine Trinkpause braucht, ist ein Zeichen für einen riskanten Alkoholkonsum. Weitere eindeutige Anzeichen sind: Verlust des Führerscheins wegen Alkohols am Steuer, Schummeln bei der Angabe der getrunkenen Mengen und heimliches Trinken.

Du bist dir nicht sicher, ob dein Partner oder deine Partnerin trinkt? Auch hier kann ein Coaching helfen, die Situation richtig einzuordnen. Unsicherheit ist ein ganz klassisches Phänomen, wenn zu viel Alkohol im Spiel ist. Das belastet auf Dauer die Partnerschaft. Der Übergang vom harmlosen Feierabendbier und geselligen Feiern in die Abhängigkeit ist fließend und nicht so leicht zu erkennen.

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Ein guter Zeitpunkt, zu mir zu kommen, ist direkt nach einem ambulanten oder stationären Entzug. Wie schafft man den Alltag ohne Alkohol? Wie geht man damit um, dass man an jeder Ecke von Alkohol geradezu verfolgt wird? Wie bringt man es den Freund*innen und Kolleg*innen bei? Wem erzählt man es überhaupt? Spricht man mit dem Arbeitgeber oder nicht? Oder hat er einen schon vor die Alternative Therapie oder Kündigung gestellt?

Hier kann ich unterstützend und begleitend wirken, vor allem, wenn du nicht regelmäßig eine Selbsthilfegruppe besuchst oder etwas Vergleichbares machst. Ja, es gibt die Guttempler, das Blaue Kreuz und die Anonymen Alkoholiker. Diese Gruppen haben schon unzähligen Alkoholiker*innen geholfen, nüchtern zu bleiben, und sie verdienen dafür den allergrößten Respekt. Aber es ist nicht jedermanns Sache, einmal pro Woche vor einer Gruppe von anderen Alkoholiker*innen über seine Probleme zu sprechen. Auch inhaltlich sind manche dieser Gruppen nicht für jeden geeignet. Hier kann Coaching oder eine regelmäßige Begleitung eine sinnvolle Alternative sein.

Was Coaching bewirken kann:
Stabilisierung der Abstinenz
Entwicklung neuer Interessen
Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit
Mehr Lebensfreude 
Stärkung des Selbstwertgefühls
Schönes Leben trotz Suchterkrankung

Hat man den Alkoholentzug hinter sich, gehen die Probleme nämlich erst richtig los. Ich unterstütze meine Klient*innen dabei, nach der Behandlung wieder ins Leben zurück zu finden. Und zwar unabhängig davon, ob sie wieder an ihren alten Arbeitsplatz und in ihren früheren Beruf zurückkehren – oder nicht. Häufig haben schwierige Umstände im Job, persönliche Überlastung und die zunehmende Verdichtung der Arbeit ja erst zur Entstehung von Burnout und einer Suchterkrankung beigetragen. Braucht man vielleicht eine Langzeittherapie? Wie findet man das heraus? Oder macht man zukünftig etwas ganz anderes? Nimmt man sich eine Auszeit und fährt ein Jahr lang mit dem VW-Bus durch die Weltgeschichte?

Manchmal bleibt einem jedoch nichts anderes übrig, als wieder an den alten Arbeitsplatz zurückzukehren. Zum Beispiel, wenn man schlicht und einfach das Gehalt braucht. Oder wenn einem das Unternehmen gehört.

In diesen Fällen hat man in der Regel weder die Zeit noch die Nerven, in eine der klassischen Selbsthilfegruppen wie zum Beispiel zu den Anonymen Alkoholikern zu gehen. Oder sich mühsam im Internet eine Alternative herauszusuchen. Auch dafür kann ein regelmäßiges Coaching eine Alternative sein. Denn ganz ohne Selbsthilfegruppe wird es schwierig, die Abstinenz durchzuhalten. Ich spreche aus Erfahrung.

Feiern ohne Alkohol will gelernt sein. Dann macht es sogar noch mehr Spaß als mit. Foto: Pixabay

Und was ist, wenn man es geschafft und das erste Jahr ohne einen Schluck Alkohol durchgehalten hat? Glückwunsch. Aber dennoch eine sehr gefährliche Zeit, denn man könnte auf die Idee kommen, jetzt doch mal wieder ein Bier oder ein Glas Wein zu trinken. Lass es unbedingt sein. Feiere dich ohne Alkohol, dass du diesen Meilenstein erreicht hast.

Irgendwann willst du vielleicht auf einer tieferen Ebene wissen, was du mit deinem Leben noch anstellen sollst außer nüchtern zu bleiben. Selbstliebe und Selbstfürsorge sind nach meiner Erfahrung für alle trockenen Alkoholiker*innen wichtige Themen, denn genau das haben die meisten von uns nicht wirklich gelernt. Aber auch Liebe und Partnerschaft, Beruf und Berufung, Kommunikation und Beziehungen sind Dauerbaustellen, an denen man jederzeit arbeiten kann. Stets im Sinne der Frage: Wie gestalte ich mein Abenteuer Abstinenz eigenverantwortlich und so, dass es mich wirklich glücklich macht?

Aber auch: Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um, zum Beispiel eine hohe Arbeitsbelastung, Streitigkeiten, Trennung, Verlust der Eltern, eine schwere Erkrankung, vielleicht auch des Partners? Diese Dinge passieren, und heftige emotionale Momente gibt es immer wieder, auch nach Jahren der Nüchternheit.

Dann gilt es, vorbereitet zu sein. Will man stabil abstinent bleiben, braucht man langfristig schon gute Gründe dafür, um in schwierigen Situationen nicht einzuknicken. Letztlich geht es immer um Gefühle. Erlaube ich mir, alles zu fühlen – ohne es mit Alkohol „wegmachen“ zu wollen? Das ist wahre Freiheit und gibt dem Leben eine Tiefe, die es nie hatte, solange wir noch getrunken haben.

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Kein Heilversprechen

Mein Coaching-Angebot beinhaltet keinerlei medizinische oder psychologische Behandlung oder Therapie. Der Besuch dieser Website oder die Wahrnehmung meines Angebots kann keinen Arztbesuch ersetzen. Bitte sprich zuerst mit einem Arzt, einem Psychiater, einem Psychologen oder einer Suchtberatung, wenn du glaubst, ein Alkoholproblem zu haben.

Was bedeutet Coaching?

Im Coaching geht es im Allgemeinen um eine Klärung und Standortbestimmung, um die Aktivierung von Ressourcen, um persönliche Weiterentwicklung und das Erreichen bestimmter Ziele. Coaching ist also auf die Zukunft ausgerichtet und für gesunde und in meinem Fall auch abstinente Menschen gedacht. Klassisches Coaching ist prozess- und lösungsorientiert, es dient der Verbesserung der Situation und unterstützt die Potentialentfaltung des*der Klient*innen. Coaching fördert die Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit und trägt dazu bei, zu erkennen, dass wir es zu einem großen Teil selbst in der Hand haben, wie glücklich und erfolgreich wir sind. Coaching hilft auch dabei, die Fähigkeit zur echten Selbstfürsorge zu entwickeln – eine Sache, die gerade bei ehemaligen Alkoholiker*innen oft im Trubel des Alltags untergegangen ist.

In einer Therapie hingegen geht es in der Regel darum, mit therapeutischen Methoden alte Wunden zu heilen und die Vergangenheit aufzuarbeiten. Dafür erfordert es speziell ausgebildete Therapeut*innen, Psycholog*innen oder Psychiater*innen.

Kein Heilversprechen

Diese Website dient lediglich der Information und Aufklärung, meine Coaching-Angebote sind keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Ich bin professionelle, ausgebildete und geprüfte Life Trust Coachin® und unterstütze gesunde, abstinente Menschen bei ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Ich stelle keine Diagnosen und biete keine Behandlung an, die auf die Heilung von Erkrankungen zielt. Keines meiner Angebote ersetzt den Besuch bei einem Arzt*einer Ärztin, Psychotherapeut*in, Psychiater*in oder Heilpraktiker*in. Ich gebe keinerlei Heilversprechen ab.