Speaking

Wenn Mitarbeiter*innen ein Alkoholproblem haben, ist das für Kolleg*innen und Führungskräfte eine schwierige Lage, die in der Regel von Unsicherheit geprägt ist. Wie sollen sie die betreffende Person ansprechen? Was sollen sie ihr sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, wenn schon die Qualität der Arbeit beeinträchtigt ist und es bereits Konflikte im Team gibt?

Automatisierung, Algorithmen, Führung, Nachhaltigkeit, Social Media… das sind einige der heißen Themen, über die bei Messen, Firmenveranstaltungen und Branchenevents gern gesprochen wird. Aber Alkoholabhängigkeit? Davon ist bei solchen Anlässen nicht die Rede. Dabei hat dieses Thema ein unfassbar großes Potential für positive Effekte auf nahezu jedes Unternehmen.

Doch Alkoholabhängigkeit ist nach wie vor eines der größten Tabuthemen überhaupt. Du darfst ein drogenabhängiges Kind haben, Fußpilz oder ein Furunkel am Hintern, aber ein Alkoholproblem – das geht gar nicht. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass darüber kaum gesprochen wird und Betroffene es meist mit allen Finessen verheimlichen. Wer weiß schon, wie Kolleg*innen und der Arbeitgeber reagieren würden, wenn sie von der Alkoholabhängigkeit eines Mitarbeiters wüssten? Womöglich vom Alkoholproblem einer Führungskraft?

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Alkohol am Arbeitsplatz oder, mehr noch, am Abend vor der Arbeit, Krankheitstage, Produktionseinbußen, geplatzte Termine, Konflikte unter den Mitarbeitenden – diese Probleme kosten die deutsche Wirtschaft rund 60 Milliarden Euro. Jahr für Jahr. Erst langsam beginnen Unternehmen, sich mit dem Thema Suchterkrankungen zu befassen und es als eigenständige Rubrik in ihr Gesundheitsmanagement aufzunehmen. Oft herrscht dabei noch große Unsicherheit, wie das genau vonstatten gehen soll. Doch wer zum Beispiel als Dienstleister für amerikanische Konzerne arbeiten will, wird direkt nach seiner Drug Policy gefragt.

Keynote-Vortrag bei einer Verbands-Jahrestagung 2022. Foto: © Dominik Pfau





Information und Aufklärung sind wichtig, klar. Prävention ebenso. Aber beim Thema Alkoholabhängigkeit ist ein weiterer Punkt mindestens genauso wichtig: die Enttabuisierung. Hier kann es schon ein Fortschritt sein, dass überhaupt offen und ehrlich über die Sache gesprochen wird. Dazu kann eine unterhaltsame, emotionale und informative Keynote einen wertvollen Beitrag leisten. Vielleicht nicht unbedingt bei der Weihnachtsfeier – oder gerade doch? Jahres-Auftaktveranstaltungen, die Präsentation einer neuen Firmenstrategie oder die Implementierung eines Gesundheitsmanagements sind ideale Gelegenheiten, das Thema zu adressieren. Besonders Jahresveranstaltungen von Verbänden bieten sich an, um das Thema Alkohol einmal auf neue, emotionale und frische Art ins Bewusstsein zu rücken.

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Kurz, kürzer, Speaker Slam: Das Alkoholproblem der deutschen Wirtschaft in unter vier Minuten.

Als Betroffene, die selbst seit zwölf Jahren nüchtern ist und ihre Sucht bereits überwunden hat, spreche ich anders über Alkoholabhängigkeit als Menschen aus der Suchtberatung, aus dem Gesundheitsmanagement oder aus dem medizinisch-psychiatrischen Bereich. Ich weiß ganz genau, wie es sich anfühlt, morgens mit einem Kater ins Büro zu kommen und performen zu müssen. Ich habe selbst in großen Unternehmen gearbeitet und war jahrelang freiberuflich selbstständig. Ich weiß, wie es ist, wenn der Leistungsdruck groß und die Erwartungen hoch sind. Und ich kenne die Situation, als einzige Person beim Get-Together sagen zu müssen: „Nein, Danke, für mich bitte keinen Alkohol.“ Und dann fragende Blicke zu ernten.

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Aus meinen Erfahrungen habe ich eine Keynote erarbeitet, die mit Humor und Emotionen eine neue Sicht auf das Thema Alkoholabhängigkeit präsentiert. So fällt es den Zuhörenden anschließend leicht, darüber zu sprechen. Berührungsängste werden abgebaut. Sie entwickeln ein Verständnis dafür, was Sucht eigentlich ist, nämlich eine Erkrankung, die jeden betreffen kann. Sowohl Betroffene als auch Angehörige und Kolleg*innen brauchen keine Vorwürfe, sondern Verständnis und Unterstützung. Genau wie beim Thema Nachhaltigkeit können Unternehmen hier in Führung gehen, wenn sie das Thema Alkoholabhängigkeit souverän in Angriff nehmen.

Hermann Scherer, selbst Top Speaker mit über 3.000 Vorträgen und vielfacher Bestseller-Autor, hat allein 40 der Top100-Speaker bei ihrer Karriere begleitet. Meine Ausbildung bei Hermann Scherer dauerte online acht Monate mit vier Tagen Live Training zum Abschluss.

Meine Keynote räumt zudem mit ein paar Mythen und Vorurteilen auf, die über Alkoholiker und Alkoholikerinnen im Umlauf sind. So wird es für Kolleg*innen und Vorgesetzte leichter, auf Mitarbeitende zuzugehen, von denen sie vermuten, dass sie ein Alkoholproblem haben. Wie spreche ich eine betroffene Person an? Wie gehe ich mit dem Problem um? Das sind verbreitete Unsicherheitsfaktoren, die durch einen Vortrag auf unterhaltsame Weise abgebaut werden können. Denn eine Sache will man beim Thema Alkoholabhängigkeit auf keinen Fall: einen erhobenen Zeigefinger.

Hilfreich hingegen ist eine Perspektive, die ein Leben ohne Alkohol nicht als Verzicht, sondern als größten Gewinn aufzeigen kann: Als gutes Leben mit jeder Menge Spaß, Erfolg, Glück und lebendigen Beziehungen.

Gedankentanken ist die größte deutsche Bühnenmarke. Seit 2012 bildet das Unternehmen Top-Speaker aus. Meine Ausbildung THE KEY dauerte acht Monate und beinhaltete die Entwicklung und Performance einer überzeugenden Keynote.

Titelfoto: © Dominik Pfau, Beitragsfoto: Inspired Images auf Pixabay

Kein Heilversprechen

Diese Website dient lediglich der Information und Aufklärung, meine Coaching-Angebote sind keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Ich bin professionelle, ausgebildete und geprüfte Life Trust Coachin® und unterstütze gesunde, abstinente Menschen bei ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Ich stelle keine Diagnosen und biete keine Behandlung an, die auf die Heilung von Erkrankungen zielt. Keines meiner Angebote ersetzt den Besuch bei einem Arzt*einer Ärztin, Psychotherapeut*in, Psychiater*in oder Heilpraktiker*in. Ich gebe keinerlei Heilversprechen ab.